044-Maurer

Quelle: Justiz NRW / M. Schütz

Beschäftigung von Gefangenen

Berufliche Integration = Rückfallprävention

Die Beschäftigung ist im Justizvollzug ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung der Gefangenen. Durch die Zuweisung von Arbeit, arbeitstherapeutische Maßnahmen und schulische oder berufliche Bildungsmaßnahmen sollen die Fähigkeiten der Gefangenen für eine Erwerbstätigkeit nach der Entlassung vermittelt, erhalten und gefördert werden.

Die Beschäftigung hilft den Gefangenen, den Alltag zu strukturieren, sich auf das Arbeitsleben außerhalb der Mauern und damit letztlich das Leben in Freiheit vorzubereiten.

Gefangene, die nicht an Maßnahmen der schulischen oder beruflichen Bildung teilnehmen, sind entweder in eigenen Produktionsbetrieben des Justizvollzuges tätig oder fertigen Produkte für externe Unternehmer. Dabei ist der Justizvollzug in Nordrhein-Westfalen darum bemüht, stets neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und die Verhältnisse in den Arbeitsbetrieben denen der freien Wirtschaft möglichst anzugleichen.