082-Sozialarbeit

Quelle: Justiz NRW / Helen Bruns

Soziale Wiedereingliederung

Maßnahmen der Entlassungsvorbereitung

Die soziale Wiedereingliederung des Gefangenen wird durch Maßnahmen der Entlassungsvorbereitung unterstützt. Im Vorfeld der Entlassung sind häufig viele Angelegenheiten des täglichen Lebens zu regeln, bei denen die Gefangenen durch den Sozialdienst in den Justizvollzugsanstalten begleitet werden.

Neben der Beschaffung von Ausweispapieren, der Abklärung von Sozial- und Versicherungsleistungen für die Zeit nach der Entlassung, der Sicherstellung einer (betreuten) Wohneinrichtung, einer Unterkunft oder Wohnung wird im Rahmen des Übergangsmanagements ein externes Netzwerk geschnürt, in dem den aus der Strafhaft Entlassenen Ansprechpersonen und Beratungseinrichtungen für die Bewältigung von Problemen und Krisen (z.B. bzgl. Wohnraum, Therapie, Schuldnerberatung, Bewährungs- oder Führungsaufsicht) an die Seite gestellt werden.

Um die Angelegenheiten möglichst selbständig regeln zu können, sollen den Gefangenen im Vorfeld der Entlassung vollzugsöffnende Maßnahmen, insbesondere Langzeitausgang gewährt werden.