Organisation

Der ITD stellt sich vor

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Die Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg in eine digitale Zukunft. Der gesetzgeberische Auftrag, spätestens ab 2026 die Prozessakten elektronisch zu führen, ist in Teilen bereits erfüllt; der flächendeckende elektronische Rechtsverkehr ist seit 2018 Realität.

Operativ verantwortlich ist in weiten Teilen hierfür der 2013 eingerichtete Zentrale IT-Dienstleister der Justiz des Landes NRW (ITD). Organisatorisch beim Oberlandesgericht Köln angesiedelt, bündelt der ITD die Kompetenz für nahezu alle IT-Aufgaben innerhalb der Justiz des Landes. Insbesondere werden künftig über 30.000  IT-Arbeitsplätze in den Gerichten und Staatsanwaltschaften aus zentralen Rechenzentren zur Verfügung gestellt.

Die Überführung von Aufgaben sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Gerichten und Behörden hin zum Oberlandesgericht Köln ist im Wesentlichen abgeschlossen. Heute arbeiten über 400 IT-Beschäftigte und Beamte unter zentraler Leitung, aber örtlich verteilt in der Fläche des Landes, um die notwendigen IT-Services für einen digitalen Justizbetrieb sicher und verlässlich zu gewährleisten.

Die Dezernatsstruktur des ITD orientiert sich an den Aufgabenfeldern einer modernen IT-Organisation mit Zuständigkeiten für Infrastrukturbetrieb, Softwareentwicklung, Anwenderbetreuung, Beschaffungsaufgaben oder Informationssicherheit. Hier finden sich alle wesentlichen Berufsbilder einer zeitgemäßen IT-Dienstleistungen von Fachberatung und Störungsbehandlung über Rechenzentrumsbetrieb, Prozess- und Projektmanagement bis hin zu Telekommunikation und sicherem mobilem Arbeiten. Auf allen Feldern arbeitet der ITD eng mit den Obergerichten und Mittelbehörden, aber auch mit externen Dienstleistern und dem Landesbetrieb IT.NRW zusammen.