Landesarbeitsgericht Hamm

Quelle: Justiz NRW

Bezirk des Landesarbeitsgerichts Hamm: Corona-Pandemie - vorübergehende Einschränkungen aber gesicherter Rechtsschutz

20.03.2020

Das Landesarbeitsgericht Hamm und die 17 Arbeitsgerichte seines Bezirks haben unter der laufenden 12. Kalenderwoche 2020 den Sitzungsbetrieb in den Gerichten deutlich reduziert und vielfach Einschränkungen des Publikumsverkehrs verfügt. Dies gilt für die erstinstanzlichen Gerichte und für das Landesarbeitsgericht als Rechtsmittelinstanz vorläufig bis zum 19. April 2020. Hintergrund sind die landesweiten Anstrengungen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von Corona-Neuinfektionen, an denen sich die Gerichtsbarkeit beteiligt. Die Erreichbarkeit und Dienstfähigkeit aller Gerichte ist gegenwärtig vollständig gesichert. Besonders eilige oder beschleunigungsbedürftige Verfahren werden auch weiterhin öffentlich verhandelt.

Mit der Einschränkung des Gerichtsbetriebs und des Publikumsverkehrs folgt die westfälische Arbeitsgerichtsbarkeit den Empfehlungen des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Entscheidung über die Durchführung oder Verschiebung einzelner Verhandlungen oder von Sitzungstagen liegt dabei in der richterlichen Verantwortung der jeweils befassten Kammern. Für Anliegen außerhalb des verbleibenden Sitzungsbetriebs gilt: Der Publikumsverkehr und die Zutrittsmöglichkeit zu den Gebäuden sind vielerorts vorübergehend einschränkend geregelt. Personen mit Corona-Infektionen bzw. Verdachtssymptomen oder bestimmten Risikomerkmalen erhalten in der Regel keinen Zutritt. Nähere Informationen finden sich auf den Internetseiten der einzelnen Gerichte. Für alle Anliegen der Mitbürgerinnen und Mitbürger rund um die Arbeitsgerichtsbarkeit gilt ganz generell: Telefonische Kontaktaufnahmen vorab sind erwünscht. Schriftliche Eingaben per Post, Einwurf oder Telefax werden zeitnah bearbeitet.

Für Fragen, Kommentare und Anregungen steht Ihnen zur Verfügung: pressestelle@lag-hamm.nrw.de