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Landesarbeitsgericht Hamm

Quelle: Justiz NRW

Landesarbeitsgericht Hamm: Kunst im Gericht – Ausstellung „video – ich sehe“ von Peter Rosenberger (Hamm) kann pandemiegerecht besucht werden.

Peter Rosenberger Quelle: Justiz NRW

19.03.2021

Peter Rosenberger ist in seiner Geburtsstadt Hamm wahrlich kein Unbekannter. Aus seinen aktiven Rollen als selbständiger Kaufmann im Textilhandel, örtlicher Unternehmer, Lokalpolitiker und Ehrenamtler zog er sich zuletzt zwar weitgehend zurück. Dafür hat er sich in den vergangenen fünf Jahren jedoch verstärkt seiner Leidenschaft für die bildende Kunst, genauer gesagt für die Malerei widmen können. Mehrere erfolgreiche Ausstellungen in Hamm und Umgebung belegen dies eindrucksvoll.

Seine aktuellen Bilder sind in Gestalt einer Komposition aus 44 Einzelwerken schon seit Januar 2021 in der großen Halle des Landesarbeitsgerichts Hamm ausgehängt. In ihrer Mehrzahl resultieren sie aus dem ersten Corona-Jahr 2020, welches Peter Rosenberger als für ihn künstlerisch sehr produktiven Zeitraum beschreibt. "Video – ich sehe" so der Titel der Ausstellung, die ab der 12. Kalenderwoche 2021 pandemiegerecht besucht werden kann. Mit offenen Augen durch die Welt gehen, dabei die Natur und die Elemente wahrnehmen und die gewonnen Eindrücke bildlich festhalten. So beschreibt der Künstler den Weg von der Inspiration bis zur Entstehung seiner Arbeiten auf Lein-wand. Intensive Farbkombinationen mit Wasser aufgebracht und weiterentwickelt, dabei verlaufen, überdeckt und in der zumeist unscharfen Kontur und den Farben gezielt nachbearbeitet. Noch tiefer möchte er sich jedoch nicht in die Geheimnisse seiner Techniken und deren Kombination schauen lassen. Wie auch immer, was herausgekommen ist zeigt gleichermaßen Kraft wie Harmonie und steht der individuellen Deutung durch die Betrachtenden offen.

Die Ausstellung kann im Gerichtsgebäude an der Marker Allee 94 bis zum 31. Mai 2021 jeweils montags bis freitags in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr kostenfrei besucht werden. Dazu steht jeweils ein zur vollen Stunde beginnendes Zeitfenster von maximal 55 Minuten zur Verfügung. Eine namentliche telefonische Voranmeldung über die Telefonzentrale des Gerichts (02381 891-1) ist erforderlich. Der gleichzeitige Aufenthalt im Gericht ist auf maximal acht Kunstinteressierte begrenzt. Im Gebäude ist das Tragen einer medizinischen Maske obligatorisch. Der Mindestabstand ist – außer gegenüber den Angehörigen des eigenen Hausstands – ständig einzuhalten. Eine Anpassung der Zugangsmodalitäten an die Entwicklung der Pandemie bleibt vorbehalten.

Für Fragen, Kommentare und Anregungen steht Ihnen zur Verfügung: verwaltung@lag-hamm.nrw.de