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Sozialgericht Düsseldorf

Quelle: Justiz NRW

Sozialgericht Düsseldorf: Mit elektronischer Akte gut durch die Pandemie gekommen

08.04.2022

Das Sozialgericht Düsseldorf war das erste Sozialgericht in NRW, das die elektronische Akte pilotiert hat. Nach Beginn der Pilotierung im Jahr 2020wurde die elektronische Akte im Jahr 2021 in weiteren 20 Kammern eingeführt. Damit verbunden war die technische Ausstattung von

Heimarbeitsplätzen, die es dem Gericht ermöglich hat, auch in

Pandemiezeiten den Gerichtsbetrieb weitestgehend einschränkungslos

offen zu halten. Hierdurch setzt sich die sowohl für die Rechtssuchenden als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfreuliche Entwicklung der Digitalisierung in der Sozialgerichtsbarkeit fort. In diesem Monat werden die noch fehlenden Kammern in die elektronische Akte überführt, das Gericht wird dann also komplett umgestellt sein.

Dass der Gerichtsbetrieb trotz der auch im Gericht spürbaren

Veränderungen aufgrund der Corona-Pandemie – aktuell stehen den 45

Richterinnen und Richtern lediglich drei Sitzungssäle zur Verfügung -

nahezu ohne Einschränkungen aufrecht erhalten wurde, lässt sich auch

an den statistischen Zahlen ablesen. Im Jahr 2021 gingen insgesamt

12.414 Verfahren beim Sozialgericht Düsseldorf ein; davon betrafen 1.014 Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes. Erledigt wurden 11.405 Verfahren, davon entfielen 1.012 auf den einstweiligen Rechtsschutz, was nahezu der Anzahl der Eingänge entspricht und zeigt, dass insbesondere im Bereich der Eilverfahren trotz der Pandemie unmittelbare Rechtsschutzgewährung erfolgen konnte.

Für Fragen, Kommentare und Anregungen steht Ihnen zur Verfügung: pressesprecher@sg-duesseldorf.nrw.de