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Oberlandesgericht Köln

Quelle: Justiz NRW

Oberlandesgericht Köln: Kölner Gerichte fahren den Dienstbetrieb ab dem 05.07.2021 mit Augenmaß wieder hoch

05.07.2021

Im Einklang mit den vorsichtigen Lockerungen des öffentlichen Lebens in anderen Bereichen bewegt sich auch der Dienstbetrieb der Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Köln ab dem 05.07.2021 wieder schrittweise in Richtung Regelbetrieb, wobei der Gesundheitsschutz weiter höchste Priorität genießt. Insbesondere ist auf folgendes hinzuweisen:

  • Die in den Gebäuden bestehende Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Mund-Nase-Schutz) bleibt aufrechterhalten; ebenso ist der allgemeine Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter zu wahren. Die Öffnungs- und Publikumszeiten sowie die grundsätzliche Notwendigkeit einer vorherigen Terminsvereinbarung (ausgenommen Eilfälle, z.B. in der Rechtsantragsstelle) bleiben ebenfalls vorerst unverändert.
  • Vorbehaltlich der richterlichen/rechtspflegerischen Unabhängigkeit soll der Sitzungsbetrieb wieder soweit wie möglich in einen Regelbetrieb zurückgeführt werden. Der Infektionsschutz wird auch bei Sitzungen weiterhin gewährleistet (z.B. durch Abstandsregeln, Lüftungskonzept, Entzerrung von Sitzungszeiten). Angesichts der Regelungen zur betrieblichen Kontaktreduzierung nach Maßgabe der SARS-CoV-2-ArbSchV können, soweit es den jeweiligen Entscheidern angezeigt erscheint, die hierfür bestehenden Möglichkeiten (z. B. Durchführung von Gerichtsverhandlungen mittels Videotechnik, schriftliche Verfahren) weiter genutzt werden. Die Hinweise an die Gerichtsbesucher/innen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die jeweils mit einer Ladung zum Termin versandt werden, werden entsprechend aktualisiert.

Dr. Christian Hoppe
stv. Pressesprecher
Oberlandesgericht

Prof. Dr. Jan F. Orth
Pressesprecher
Landgericht

Maurits Steinebach
Pressesprecher
Amtsgericht

Für Fragen, Kommentare und Anregungen steht Ihnen zur Verfügung: pressestelle@olg-koeln.nrw.de