Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Manfred Heine geht in den Ruhestand
Quelle: Oberlandesgericht Hamm

Oberlandesgericht Hamm: Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Manfred Heine geht in den Ruhestand

19.12.2019

Mit Ablauf des 31. Dezembers 2019 tritt der Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht Hamm Manfred Heine in seinem 40. Dienstjahr in den Ruhestand.

Johannes Keders, Präsident des Oberlandesgerichts Hamm, überreichte dem Vorsitzenden heute die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand. Er sprach dem verdienten Vorsitzenden auch im Namen der Landesregierung Dank und Anerkennung für die geleisteten Dienste aus.

Herr Heine, im Jahr 1956 in Freckenhorst geboren, trat im August 1984 in den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein und wurde im April 1989 zum Richter am Amtsgericht Kamen ernannt. Im September 1996 wurde Herr Heine zum Richter am Oberlandesgericht Hamm befördert, nachdem er bereits seit September 1995 an das Oberlandesgericht abgeordnet und zunächst mit Familiensachen betraut war. Bis zum Juli 1997 war er anschließend Beisitzer in einem Zivilsenat. In der Zeit von August 1997 bis Ende 1999 war Herr Heine als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. Nach seiner Rückkehr an das Oberlandesgericht Hamm arbeitete er zunächst wieder in einem Zivilsenat und wechselte im April 2002 als stellvertretender Vorsitzender in einen Familiensenat.

Im Dezember 2005 wurde Herr Heine zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Hamm ernannt. Er übernahm zunächst im 3. Senat für Familiensachen und ab 2009 im 11. Zivilsenat den Vorsitz. Dieser Senat ist u. a. für Streitigkeiten über Haftungsfolgen des Handelns von Hoheitsträgern sowie für Notarhaftung und Ansprüche aus unerlaubter Handlung zuständig.

Herr Heine ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Söhnen. Er lebt in Everswinkel.

Martin Brandt

Pressedezernent

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