/WebPortal_Relaunch/Service/mediathek_neu

Justizvollzugsanstalt

Quelle: Justiz NRW

Justizvollzug

Umgang mit dem Coronavirus

Jede Justizvollzugsanstalt verfügt über eine eigene medizinische Versorgung. Neben den Vorgaben der Gesundheitsämter orientieren sich die Justizvollzugsanstalten an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI). In den Justizvollzugsanstalten des Landes liegen eigene Pandemiepläne vor. Es besteht Kontakt zu den jeweiligen Gesundheitsämtern, mit denen etwaig erforderlich werdende Maßnahmen abgestimmt werden.

Mögliche Verdachtsfälle werden vorsorglich in Quarantäne untergebracht und nach Vorgabe des RKI getestet. Hierdurch soll die Infektionsgefahr für die Bediensteten und Mitgefangenen soweit wie möglich gemindert werden.

Im Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg stehen Plätze zur stationären Aufnahme und Versorgung von akut erkrankten COVID-19-Patienten zur Verfügung. Soweit keine akute stationäre Behandlung erforderlich ist, werden Betroffene in der jeweiligen Justizvollzugsanstalt in Isolation genommen und im Übrigen die erforderlichen Einzelmaßnahmen mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.

Die Möglichkeit des Besuchs von Gefangenen und die Gewährung vollzugsöffnender Maßnahmen richten sich nach den von den Anstalten jeweils vorgehaltenen Hygieneplänen.