Koreanische Justizangehörige zu Besuch im Ministerium der Justiz

Koreanische Justizangehörige informierten sich im Ministerium der Justiz.

Koreanische Justizangehörige haben sich bei zwei Besuchen im Ministerium der Justiz darüber informiert, wie sie interessierende Einzelfragen bei der nordrhein-westfälischen Justiz gehandhabt werden.

Der erste Besuch Anfang Oktober 2018 galt dem Themenkreis „Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe“. Anhand eines zuvor von koreanischer Seite übermittelten detaillierten Fragenkataloges informierten Expertinnen und Experten aus den zuständigen Fachabteilungen des Ministeriums die Gäste über die Einzelheiten der jeweiligen Verfahren in Deutschland.

Ein weiterer Besuch einer koreanischen Delegation Ende Januar 2019 galt der Thematik, wie hierzulande die Arbeitsplätze von Justizangehörigen mit Sehbehinderung ausgestaltet sind. Der Delegation, die im Auftrag des koreanischen Obersten Gerichts unterwegs war, gehörte auch der erste blinde koreanische Richter an, für den nach seiner bisherigen Arbeit in einem Spruchkörper eine Tätigkeit als Einzelrichter vorgesehen war. Auch hier hatte die koreanische Seite einen umfangreichen Fragenkatalog vorbereitet, anhand dessen die Expertinnen und Experten des Ministeriums den Gästen detailreich Rede und Antwort stehen konnten.

Nach beiden Besuchen versicherten die koreanischen Gäste, aus ihrer Sicht sei die in beiden Themenbereichen bestehende Praxis in Nordrhein-Westfalen für Korea vorbildlich.