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2021-10-26 Kongresslogo - Kopie

JURTECH:JURSTUDY

Intensiver Austausch in vier Workshops

Fachkongress Digitalisierung (in) der Juristenausbildung: Wie sieht die juristische Arbeitswelt von morgen aus? Welche Kompetenzen müssen angehende Juristinnen und Juristen heute im Studium erwerben, um für die digitalisierte Arbeitswelt der Zukunft gerüstet zu sein? Und wie kann die Wissensvermittlung selbst, wie kann das Jurastudium mit digitalen Mitteln didaktisch verbessert werden?


Zu diesen und weiteren Fragen rund um die juristische Ausbildung und die Digitalisierung hat das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen den Dialog mit den juristischen Fakultäten des Landes und weiteren Beteiligten aufgenommen.

In einem ersten Schritt wurden vier Workshops vom Ministerium organisiert, in denen u.a. Professorinnen und Professoren aus ganz Deutschland, Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden, der Kammern und Verbände der juristischen Professionen sowie der Legal-Tech-Branche in einen intensiven Austausch eintraten.

Die Ergebnisse dieser Workshops werden jetzt sukzessive auf dieser Internetseite veröffentlicht. Durch die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten ergibt sich eine breite Faktenbasis und Meinungsvielfalt auf die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung der Juristenausbildung.

Die Aufnahme unserers Hauptkongresstages am 23.02.2022 finden Sie auf unserem YouTube-Kanal. In den nächsten Tagen werden wir hier auch mehrere nach den verschiedenen Themenfeldern aufgeteilte Aufnahmen veröffentlichen.

Nähere Informationen zum Ablauf des 23.02.2022 finden Sie hier.

Wenn Sie sich zu den Thesen oder zum Hauptkongresstag äußern möchten, können Sie einen Beitag auf der Plattform Beteiligung.NRW hinterlassen. Diese Beteiligungsplattform wird noch bis Ende März zur Verfügung stehen.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und einen interessanten Austausch!
Link zu Beteiligung.NRW (Ministerium der Justiz)




Workshop I


Gruppenfoto Workshop I

v.l.n.r.: Prof. Dr. Anne Sanders, Prof. Dr. Barbara Völzmann-Stickelbrock, Prof. Dr. Julian Krüper, Marko Sperling, Julia Kešelj, Stefanie Rüntz, Prof. Dr. Moritz Brinkmann, Prof. Dr. Michael Marmann, Annika Koch, Jun.-Prof. Dr. Sebastian Golla, Prof.- Dr. Petra Pohlmann, Prof. Dr. Horst Schlehofer, Jun.-Prof. Dr. Julian Scheu und Dr. Iris Platte.

Der Workshop I zum Thema "Digitale Lehre: Voraussetzungen und Möglichkeiten digitaler Lehrveranstaltungen" fand am 20.10.2021 in der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen statt. Kern der Diskussion war das zuvor von Herrn Prof. Dr. Julian Krüper verfasste Thesenpapier. Nach einer Vorstellung der Thesen durch Herrn Prof. Dr. Krüper diskutierten die Teilnehmenden die Möglichkeiten digitaler Lehrveranstaltungen bzw. Lehrformate im Grund- und Hauptstudium sowie in der Examensvorbereitung.

Die nachfolgenden Thesen und Stellungnahmen geben die persönliche Auffassung der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors wieder und entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen.


Workshop II


Gruppenfoto WS II

v.l.n.r.: Dr. Stefan Kirschgens, Tianyu Yuan, Nico Esch, Lina Krawietz, Prof. Dr. Maximilian Becker, Dr. Corinna Dylla-Krebs, Lina Fredebeul, Bettina zur Nieden, Dr. Martin Zwickel, Prof. Dr. Florian Möslein, Prof. Dr. Sebastian Omlor, Prof. Dr. Heribert M. Anzinger

Der Workshop II zum Thema "Rechtsanwendung auf digitale Sachverhalte: Inwieweit sollte bei der Vermittlung von Rechtskenntnissen auf digitale Lebenssachverhalte eingegangen werden?" fand am 28.10.2021 im Oberlandesgericht Düsseldorf statt. Kern der Diskussion war das zuvor von Prof. Dr. Möslein verfasste Thesenpapier. Nach einer Vorstellung der Thesen durch Prof. Dr. Florian Möslein diskutierten die Teilnehmenden, wie der Pflichtfachstoff und die an den Universitäten vermittelten Schlüsselqualifikationen ausgestaltet sein müssen, um künftige Juristinnen und Juristen in Bezug auf die rechtliche Aufarbeitung digitaler Sachverhalte optimal vorzubereiten.

Die nachfolgenden Thesen und Stellungnahmen geben die persönliche Auffassung der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors wieder und entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen.


Workshop III

Gruppenfoto Workshop III

v.l.n.r.: Alisha Andert, Antonia Baumeister, Felix Schmitt, Paul F. Welter, Prof. Dr. Gabriele Zwiehoff, Jan Lukas Kemperdiek, Stefanie Rüntz, Heike Kremer, Martin Huff, Sina Dörr, Markus Hartung, Prof. Dr. Matthias Kilian, Prof. Dr. Saskia Nagel, Elmar Streyl und die Moderatorin Frau Dr. Iris Platte

Der Workshop III zum Thema "Rechtsgewährung der Zukunft – Juristinnen und Juristen der Zukunft: Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an die juristischen Berufe und was folgt hieraus für die juristische Ausbildung? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollten den jetzt in der Ausbildung befindlichen Juristinnen und Juristen vermittelt werden, um für die Arbeitswelt der Zukunft gerüstet zu sein?" fand am 04.10.2021 in der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen statt. Kern der Diskussion war das zuvor von Herrn Rechtsanwalt Markus Hartung verfasste Thesenpapier.

Die nachfolgenden Thesen und Stellungnahmen geben die persönliche Auffassung der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors wieder und entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen.


Workshop IV


Gruppenfoto Workshop IV

v.l.n.r: Jens Schumacher, Prof. Dr. Matthias Casper, Dr. Robert Ortner, Alessandra von Krause, Guido Tiesel, Christopher Joch, Isabelle Biallaß, Alexander Schulz, Birgitt Nennstiel, Volker Reuschenbach, Prof. Dr. Frank Weiler, Malte Völkening, Dr. Stefan Kirschgens und Dr. Corinna Dylla-Krebs.

Der Workshop IV zum Thema "Digitale Prüfung: Voraussetzungen und Möglichkeiten der Durchführung universitärer und staatlicher juristischer Prüfungen in digitaler Form" fand am 20.10.2021 in der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen statt. Kern der Diskussion war das zuvor von Frau Dr. Corinna Dylla-Krebs verfasste Thesenpapier. Nach einer Vorstellung der Thesen durch Frau Dr. Corinna Dylla-Krebs diskutierten die Teilnehmenden, welche Arten digitaler Prüfungen auf welche Weise umgesetzt werden können. Hierbei lag der Schwerpunkt des fachlichen Austausches auf den schriftlichen Aufsichtsarbeiten.