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Die Beamtinnen und Beamten des VD 1.2 verfügen neben Teamfähigkeit insbesondere über Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und ein hohes Verständnis für die Situation inhaftierter Menschen.

In den Justizvollzugsanstalten sind Menschen inhaftiert, bei denen durch richterliche Entscheidung der Entzug der Freiheit angeordnet ist (hauptsächlich Untersuchungshaft, Freiheitsstrafe, Jugendstrafe).

Durch die Untersuchungshaft soll bei dringend einer Tat verdächtigten Beschuldigten verhindert werden, dass sie sich dem Strafverfahren entziehen (Fluchtgefahr) oder die Aufklärung der Straftat behindern (Verdunklungsgefahr).

Im Vollzug der Freiheitsstrafe (sie ist die auf Freiheitsentziehung lautende Strafe bei Erwachsenen) sollen die Inhaftierten befähigt werden, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. Neben diesem zentralen Vollzugsziel dient der Vollzug der Freiheitsstrafe allerdings auch dazu, die Allgemeinheit vor weiteren Straftaten der Inhaftierten zu schützen.

Dem Vollzug der Jugendstrafe als freiheitsentziehende Strafe bei Jugendlichen liegt vorrangig der Erziehungsgedanke zugrunde. Er soll durch behandlerische Maßnahmen den in der Straftat deutlich gewordenen schädlichen Neigungen der Jugendlichen entgegenwirken.

Die vielfältigen Aufgaben der Betreuung, Behandlung, Versorgung und Beaufsichtigung der Gefangenen erfordern in den Justizvollzugsanstalten neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des allgemeinen Vollzugsdienstes und des Werkdienstes auch solche aus verschiedenen anderen Berufen, wie Juristinnen und Juristen, Verwaltungsfachleute, Ärztinnen und Ärzte, Pädagoginnen und Pädagogen, Psychologinnen und Psychologen, Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.