Opferschutzbeauftragte
Die neue Opferschutzbeauftragte, Frau Generalstaatsanwältin a. D. Elisabeth Auchter-Mainz und Minister der Justiz, Peter Biesenbach. Quelle: Justiz NRW

Landesregierung bestellt Frau Generalstaatsanwältin a. D. Elisabeth Auchter-Mainz zur Opferschutzbeauftragten

Das Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung Frau Generalstaatsanwältin a. D. Elisabeth Auchter-Mainz (66) zur unabhängigen Beauftragten für den Opferschutz in Nordrhein-Westfalen bestellt.

Minister der Justiz Peter Biesenbach erklärte hierzu in Düsseldorf:

"Die regierungstragenden Parteien haben bereits im Koalitionsvertrag vereinbart, den Opferschutz nachhaltig zu stärken. Das setzen wir heute in die Tat um! Ich freue mich daher sehr, dass das Kabinett meinem Vorschlag gefolgt ist und Frau Auchter-Mainz zur ersten Opferschutzbeauftragten des Landes bestellt hat. Denn bislang hatten Opfer keinen zentralen Ansprechpartner, an den sie sich hilfesuchend wenden konnten. Das ist ab dem 1. Dezember anders: Dann wird Frau Auchter-Mainz ihre Arbeit aufnehmen und wird gemeinsam mit ihrem vierköpfigen Team Opfer mit den notwendigen Informationen versorgen, Türen öffnen und Kontakte vermitteln. Es geht uns um einen niedrigschwelligen und unbürokratischen Zugang zu den verschiedenen Angeboten der Opferhilfe. Hier wird Frau Auchter-Mainz eine ganz wesentliche Lotsenfunktion wahrnehmen.

Ich möchte mich ausdrücklich im Namen der Landesregierung bei Frau Auchter-Mainz bedanken, dass sie sich sofort bereit erklärt hat, dieses so wichtige und herausfordernde Amt anzunehmen. Sie ist eine Idealbesetzung für diese Position!"

Die neue Opferschutzbeauftragte, Frau Generalstaatsanwältin a. D. Elisabeth Auchter-Mainz erklärte anschließend in Düsseldorf:

"Ich möchte mich herzlich bei der Landesregierung für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken! Vor allem möchte ich mich aber dafür bedanken, dass Opferschutz nunmehr endlich die Stellung erfährt, die angemessen ist. Ich werde mein Amt unabhängig wahrnehmen und allen Menschen in diesem Land gleichermaßen zur Verfügung stehen. Ich werde entschieden für die Interessen der Opfer streiten und politische und gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv und kritisch begleiten. Ich werde nicht bequem sein, denn dieses Amt ist nicht be-quem. Doch ich freue mich sehr darauf, Stimme derer zu sein, die oftmals keine Kraft mehr haben, ihre Stimme zu erheben."