Pfändung
Quelle: Justiz NRW

Pfändungsfreigrenzen angehoben

Grundfreibetrag erhöht
Ab 1. Juli 2017 gilt die neue Pfändungstabelle nach §§ 850c und 850f der Zivilprozessordnung: Damit können Schuldnerinnen und Schuldner über mehr Geld verfügen. Der unpfändbare Grundbetrag ist von 1.073,88 auf 1.133,80 Euro monatlich gestiegen.

Ab 1. Juli 2017 gilt die neue Pfändungstabelle nach §§ 850c und 850f der Zivilprozessordnung: Damit können Schuldnerinnen und Schuldner über mehr Geld verfügen. Der unpfändbare Grundbetrag ist von 1.073,88 auf 1.133,80 Euro monatlich gestiegen.

Müssen Schuldnerinnen und Schuldner Unterhalt zahlen, erhöht sich der unpfändbare Betrag entsprechend der Unterhaltsberechtigten. Beispielsweise darf bei einer Unterhaltspflicht für eine Person ein zusätzlicher Betrag von 426,71 Euro monatlich (bis 30. Juni 2017: 404,16 Euro) nicht gepfändet werden, für die zweite bis fünfte Person jeweils zusätzlich 237,73 Euro monatlich (bis 30. Juni 2017: 225,17 Euro).

Die weiteren Beträge finden Sie in der Tabelle über die Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen. Sie wurde mit der Bekanntmachung vom 28.03.2017 im Bundesgesetzblatt vom 07.04.17 BGBl. Teil I Nr. 18 zu den §§ 850c und 850f der Zivilprozessordnung neu gefasst. Außerdem können Sie die Höhe des unpfändbaren Arbeitseinkommens mit dem Pfändungsfreibetragsrechner ermitteln.

Pfändungstabellen-Generator

Rechner zur Berechnung der Freigrenzen.

Berechnung des Pfändungsfreibetrages

Ermitteln Sie, wieviel Netto pfandfrei verbleibt.

Bekanntmachung im Bundesanzeiger
Bundesgesetzblatt vom 07.04.17, BGBl. Teil I Nr. 18 v. 07.04.17.