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Markus Hartmann, Thomas Langkabel, Dirk Harder und Joachim Klein (v.l.) . Quelle: Justiz NRW

CeBIT 2018: Diskussionsrunde zum Thema Cybercrime

Justiz 4.0 - Zusammenarbeit von Unternehmen mit Strafverfolgungsbehörden
Auf der Bühne am Stand der nordrhein-westfälischen Landesverwaltung auf der CeBIT 2018 in Hannover diskutierten Vertreter von Justiz, Polizei und Wirtschaft über das Thema Cybercrime.

Diskussionsteilnehmer waren: Oberstaatsanwalt Markus Hartmann, Leiter der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) bei der Staatsanwaltschaft Köln, Leitender Kriminaldirektor Dirk Harder, Leiter Abteilung 4 (Cybercrime) im Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und Thomas Langkabel von Microsoft Deutschland GmbH.

Markus Hartmann gab einen Überblick über die aktuelle unternehmensbezogene Bedrohungslage und zeigte auf, welchen Beitrag die Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen zu einer gemeinsamen Cybersicherheitsstrategie leiste und warum die Vernetzung aller Akteure im Kampf gegen Cyberkriminalität von herausragender Bedeutung sei.

Dirk Harder betonte, dass Cybercrime Behörden, Unternehmen und Privatleute gleichermaßen betrifft und dass die fortscheitende Digitalisierung in allen Bereichen neue Möglichkeiten für Straftäter biete. Die Bekämpfung sei daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und es bedürfe gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure bei der Bekämpfung, so Harder.

Als Vertreter der Wirtschaft stimmte Thomas Langkabel seinen beiden Vorrednern zu und bot für sein Unternehmen eine enge Zusammenarbeit mit Justiz und Polizei an.

Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Ministerialrat Joachim Klein, Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen.