Gäste des 5. Amtsanwaltssymposiums 2019
Quelle: Justiz NRW

Geschwindigkeit war das Thema: Vom beschleunigten Verfahren bis zur Raserkriminalität

Am 21. Februar 2019 fand an der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen in Bad Münstereifel zum fünften Mal das Amtsanwaltssymposium statt. Der Staatssekretär im Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Dirk Wedel, und der Direktor der Fachhochschule, Herr Dr. Benjamin Limbach, konnten rund 150 Gäste begrüßen.

Diese stammten weit überwiegend aus dem Bereich der Amtsanwaltschaft und Staatsanwaltschaft, unter ihnen der Hauptvorstand des Deutschen Amtsanwaltsvereins, der seine Jahrestagung erneut mit dem Amtsanwaltssymposium verbunden hatte, sowie 76 Anwärterinnen und Anwärter aus mehreren Bundesländern. Herr Staatssekretär Wedel betonte in seinem Grußwort die besondere Bedeutung der Tätigkeit der Amtsanwältinnen und Amtsanwälte, die leider in einem umgekehrten Verhältnis zum Bekanntheitsgrad dieses Berufsstandes stünde.

Die unterschiedlichen Themen dieses Symposiums, das besonders beschleunigte Verfahren mit Vorträgen von Frau Oberamtsanwältin Doris Osterhammel (Staatsanwaltschaft Bonn) und Frau Ministerialrätin Dr. Ina Holznagel (JM NRW), sowie die Raserkriminalität, auf die Herr Oberamtsanwalt Andreas Winkelmann von der Staatsanwaltschaft Berlin sowie aus der Perspektive des Sachverständigen Herr Dr. Michael Weyde in ihren Beiträgen eingingen, wurden ausführlich von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums diskutiert.

Die Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen bildet seit vielen Jahren im Rahmen eines gemeinsamen Studiengangs die Amtsanwältinnen und Amtsanwälte für 14 Bundesländer aus. Mit dem Amtsanwaltssymposium will sie die besondere Aufmerksamkeit auf den Berufsstand des Amtsanwalts lenken, seinen Angehörigen sowie allen Interessierten ein Forum bieten, um sich auszutauschen und die aktuellen Anwärterinnen und Anwärter in ihren neuen Berufskreis einführen.