Justizstaatssekretär Dirk Wedel bei der Deutschen Woche in St. Petersburg
v.l.n.r.: Dmitri Smirnow (Leiter der Hauptverwaltung des Russischen Justizministeriums für St. Petersburg); Dr. Eltje Aderhold (Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland); Prof. Dr. Wladimir Gurejew (Russische Rechtsakademie des Justizministeriums der Russischen Föderation); Dirk Wedel (Staatssekretär JM Nordrhein-Westfalen) . Quelle: Justiz NRW

Justizstaatssekretär Dirk Wedel zu Besuch in St. Petersburg anlässlich der Deutschen Woche

Der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium der Justiz, Dirk Wedel, hat die vom 3. bis 10. April 2019 in St. Petersburg stattfindende Deutsche Woche besucht, deren Partnerland in diesem Jahr Nordrhein-Westfalen ist.
Justizstaatssekretär Dirk Wedel bei der Deutschen Woche in St. Petersburg v.l.n.r.: Dr. Michaela Brunssen (Vorsitzende Richterin am LG Köln), Monique Ridder (Vorsitzende des Verbandes für Mediation in Deutschland), Ministerialrätin Dr. Petra Knorr (Leiterin des Büros des Staatssekretärs im JM NRW), Justizstaatssekretär Dirk Wedel, Sabine Sauerborn, (Mediatorin), Regierungsbeschäftigter Ulrich Hermanski (Leiter des Referats "Internationales" im JM NRW), Leitender Ministerialrat Dr. Christian Reitemeier (stv. Abteilungsleiter der Abteilung II "Öffentliches Recht und Zivilrecht, Internationales" im JM NRW)
Quelle: Justiz NRW

In seinem Grußwort zum Auftakt des traditionellen „Justiz-Tags“ (am Donnerstag, 4. April) im Rahmen der mittlerweile zum 16. Mal veranstalteten Deutschen Woche hob der Staatssekretär die Kooperation zwischen der deutschen und der russischen Justiz hervor.

Es gebe seit dem Jahr 1991 vielfältige Kontakte zwischen Justiz-Institutionen beider Länder, sagte Wedel. Neben dem Schwerpunkthema Mediation nannte er in diesem Zusammenhang insbesondere den Strafvollzug, das Notariatswesen, den elektronischen Rechtsverkehr, das Grundbuchrecht sowie das Handels- und weitere Register, die von den Justizbehörden geführt werden.

In seiner Rede schlug der Staatssekretär den Bogen zur internationalen Politik und hob hervor: „Wenn man in der heutigen Zeit auf die vielfältigen Konfliktherde in der Welt blickt, dann würde man sich gerne so etwas wie ein politisches Mediationsverfahren wünschen.“

Organisiert wurde der „Justiz-Tag“ auf deutscher Seite durch das Generalkonsulat in St. Petersburg, das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Bonner Stiftung für Internationale Rechtliche Zusammenarbeit (IRZ). Auf russischer Seite zeichneten das russische Justizministerium sowie die Staatliche Universität der Justiz verantwortlich.

Grußwort
des Justizstaatssekretärs Dirk Wedel anlässlich der Eröffnung des "Justiz-Tags" auf der Deutschen Woche 2019 in St. Petersburg.