Symposium in Berlin
v.l.n.r.: Peter Biesenbach (Minister der Justiz NRW), Dr. Thomas Remmers (1. Vizepräsident der BRAK), Dr. Martin Kessen (Richter am Bundesgerichtshof), Markus Hartmann (OStA a. HLA), Dr. Karsten Schwalbe (Fachgruppenleiter Mathematische Methoden und Algorithmen der FusionSystems GmbH), Prof. Dr. Rolf Schwartmann (TH Köln) . Quelle: Justiz NRW

Künstliche Intelligenz und algorithmische Systeme in Justiz und Gesellschaft

Das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen führt heute (16.12.) gemeinsam mit der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, TH Köln, ein Symposium in der NRW-Landesvertretung in Berlin durch.

Peter Biesenbach, Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der künstlichen Intelligenz für die Justiz. Wie frei ist ein Rechtsanwender bis hin zum Richter, wenn die Auswertung der Tatsachen durch die Maschine eine Bewertung präjudiziert? Was wären die Kriterien, zur Überprüfung von maschinellen Auswertungen einer Künstlichen Intelligenz, die von fehlbaren Menschen auf Unfehlbarkeit programmiert ist. Wie reguliert und kontrolliert man Maschinen, deren Entscheidungsfindung für den Rechtsanwender weder transparent noch nachvollziehbar ist?

Diese und andere Fragen werden mit den anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.