Edda1

Seltener Besuch

Am 19. Dezember 2019 suchte die junge Hündin „Edda“ mit einer von einer Gewalttat Betroffenen das Büro der Beauftragten für den Opferschutz des Landes Nordrhein-Westfalen im Oberlandesgericht Köln auf.

„Edda“ ist eine ausgebildete Assistenzhündin, die ständig an der Seite ihrer Halterin ist und diese beschützt. Hellwach verfolgt die Hündin das Verhalten und Äußerungen ihrer Halterin und reagiert selbst auf kleinste Veränderungen in der Stimme. Sie kann Angst- und Stresssymptome sogar riechen und auf ihre Halterin durch antrainiertes Verhalten beruhigend einwirken. Das Team der Beauftragten für den Opferschutz hat immer wieder mit Opfern Kontakt, die einen Assistenzhund haben oder sich wünschen. „Assistenz- oder Begleithunde helfen Opfern von schweren Gewalttaten im Alltag sehr. Sie geben ihnen ein Gefühl der Sicherheit zurück. „Edda“ erspart ihrer Halterin die Einnahme starker Psychopharmaka“, so die Beauftragte für den Opferschutz Elisabeth Auchter-Mainz.