Videoanlage
Quelle: Justiz NRW

Erste mündliche Verhandlungen per Videokonferenz im LG Düsseldorf

Rechtsanwälte aus Berlin und Frankfurt in den Sitzungssaal zugeschaltet
Im Landgericht Düsseldorf haben heute (06.05.) die ersten mündlichen Verhandlungen in Zivilrechtsstreitigkeiten stattgefunden, bei denen beide Parteivertreter in Bild und Ton in den Gerichtssaal übertragen wurden.

Während der Vorsitzende der 7. Kammer für Handelssachen im Sitzungssaal 2.111 des Landgerichts Düsseldorf saß, waren die Rechtsanwälte aus Berlin und Frankfurt live per Videokonferenztechnik in den Sitzungssaal zugeschaltet.

Das Gericht nutzt eine multipointfähige Videokonferenzanlage mit einer festen IP-Adresse. Die Rechtsanwälte wählen sich in die gesonderte Datenleitung des Landgerichts mittels ihrer eigenen Videokonferenzanlagen ein. Diese Technik ist rein hardwareunterstützt und wegen der gesonderten Datenleitung des Gerichts besonders datensicher. Es wird keine übliche Videosoftware genutzt.

Die Öffentlichkeit verfolgt die mündliche Verhandlung im Sitzungssaal im Gericht und hört und sieht die Rechtsanwälte über einen Bildschirm.

Mündliche Verhandlungen per Videokonferenz können vom Gericht oder von den Parteivertretern in Zivilrechtsstreitigkeiten angeregt werden.