200 Jahre Hamm
v.l.n.r.: Oberbürgermeister der Stadt Hamm Thomas Hunsteger-Petermann, Staatssekretär Dirk Wedel, Minister der Justiz Peter Biesenbach, Präsident des Oberlandesgerichts Hamm Johannes Keders. Quelle: OLG Hamm

200 Jahre Oberlandesgericht Hamm

Minister der Justiz Biesenbach, Staatssekretär Wedel und Oberbürgermeister der Stadt Hamm Hunsteger-Petermann gratulieren
Heute (01.07.) blickt das Oberlandesgericht auf eine 200-jährige Geschichte in Hamm zurück.

Am 20. April 1820 entschied König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, das Oberlandesgericht Cleve zum 1. Juli 1820 nach Hamm zu verlegen. Die königliche Kabinettsorder wurde in gleichermaßen preußischer wie westfälischer Zuverlässigkeit pünktlich vollzogen. Aus bescheidenen Verhältnissen im Jahr 1820 ist das Oberlandesgericht Hamm zum Größten der heute 24 Oberlandesgerichte der Bundesrepublik Deutschland geworden. Die ordnungspolitische Entscheidung im Jahr 1878, in der Provinz Westfalen die Obergerichte in Münster, Paderborn und Arnsberg aufzulösen und die neu geschaffenen Land- und Amtsgerichte dem Oberlandesgericht Hamm zuzuschlagen, trug wesentlich dazu bei, ebenso der im 19. Jahrhundert einsetzende beispiellose wirtschaftliche Aufschwung und der soziale Fortschritt.

Sehr unterschiedliche Regionen umfasst der Oberlandesgerichtsbezirk mit seinen heute annähernd neun Millionen Bewohnern: das Münsterland, Ostwestfalen/Lippe, das Sauer- und Siegerland sowie das im Zentrum gelegene Ruhrgebiet. Zu ihm gehören neben dem Oberlandesgericht 10 Land- und 77 Amtsgerichte.

Zu seinem 200. Jubiläum gibt das Oberlandesgericht zwei außergewöhnliche Festschriften mit den Titeln „200 Jahre Recht auf Recht – das.besondere“ und „200 Jahre Recht auf Recht – ins.besondere“ heraus. Die für Juli 2020 geplanten Feierlichkeiten können wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

200 Jahre Oberlandesgericht Hamm
Die Festschriften zum 200. Jubiläum des Oberlandesgerichts Hamm können über den Knastladen bezogen werden.