Buch

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Schreibwettbewerb für Menschen in Haft und Arrest

Leben, Freiheit, Hoffnung: Das sind die Themen eines bundesweiten Schreibwettbewerbs, zu dem der Förderverein Gefangenenbüchereien e.V. erstmals Menschen in Haft und Arrest einlädt. Zum heutigen Welttag des Buches (23.04.) weisen die Justizvollzugs- und Jugendarrestanstalten auf den Schreibwettbewerb hin und unterstützen Interessenten bei der Teilnahme.

Kooperationspartner des Wettbewerbs sind das UNESCO Institut für Lebenslanges Lernen (UIL) Hamburg, das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen und der Förderverein KonTEXT Leseprojekt e.V. in München.

Jury bewertet, Preisverleihung zum Deutschen Vorlesetag im November

Eine Jury sichtet und bewertet die eingereichten Textbeiträge. Die Verfasser der fünf besten Werke erhalten einen Geldbetrag. Zudem werden die Büchereien der Anstalten der Preisträger unterstützt. Die Preise sollen in der Anstalt des Hauptpreisträgers zum Deutschen Vorlesetag am Freitag den 19.11.2021 verliehen werden, sofern die Situation der Anstalt und der Corona-Pandemie dies zulassen. Die Preisträger und Vertretungen der anderen vier Anstalten sollen eingeladen werden, an der Preisverleihung teilzunehmen.

Förderverein mit rund 130 Mitgliedern

Der 2006 gegründete Förderverein Gefangenenbüchereien e.V. ist mit seinen inzwischen rund 130 Mitgliedern bundesweit bis international vernetzt und engagiert, um die Entwicklung von Medienangeboten für Menschen in Haft oder Arrest in Kooperation mit den zuständigen Anstalten zu fördern.