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Majdanek

Quelle: Justiz NRW

Gedenkveranstaltung Majdanek-Strafverfahren

Ein besonders erinnerungswürdiges Stück der Geschichte 75 Jahre Justiz NRW

40 Jahre nach dem Urteil des LG Düsseldorf im Majdanek-Strafverfahren fand gestern (17.08.) im Düsseldorfer Landgericht mit dem Minister der Justiz Biesenbach eine Gedenkveranstaltung statt.

„Majdanek!“ Das heißt zunächst und vor allem der Opfer des furchtbaren Geschehens im Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek zu gedenken“, so der Minister der Justiz Peter Biesenbach in seinen Grußwort.

Majdanek war neben Auschwitz einer der Orte, die vor allem der organisierten, zigtausendfachen Ermordung der europäischen Juden dienten. Das Lager war zugleich auch eines der schlimmsten Terrorinstrumente des NS-Regimes und für die dort Inhaftierten regemäßig mit unvorstellbaren physischen wie psychischen Schmerzen verbunden.

Biesenbach: „Das Majdanek-Verfahren ist Teil der 75-jährigen Geschichte der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen. Es ist ein besonders erinnerungswürdiges Stück dieser Geschichte: Gelingt daran doch das Bewahren der mahnenden Erinnerung an die NS-Verbrechen und zugleich eine kritische Betrachtung der Aufarbeitung des NS-Unrechts durch die Justiz Nordrhein-Westfalen.“

Rede des Ministers der Justiz Peter Biesenbach

anlässlich der Gedenkveranstaltung 40 Jahre nach dem Urteil des Landgerichts Düsseldorf im Majdanek-Strafverfahren am 17. August 2021 im Foyer des Landgerichts Düsseldorf.