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Pressekonferenz "Ein Jahr Task Force bei der ZAC"

v. l. n. r.: Markus Hartmann (Leiter der ZAC NRW), Minister der Justiz Peter Biesenbach, Peter Poensgen (stv. Vorsitzender der LPK). Quelle: Justiz NRW / Dirk Reuter

Ein Jahr Task Force bei der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC)

Der Minister der Justiz Peter Biesenbach hat heute (20.10.2021) in der Landespressekonferenz in Düsseldorf eine erste Bilanz nach einem Jahr Einrichtung der Task Force Kindesmissbrauch bei der ZAC gezogen. Der Minister erklärte, dass die Einrichtung der Task Force sich bewährt habe und diese nun von einem Pilotprojekt zu einer dauerhaften Einrichtung würde.

Der Kampf gegen Kindesmissbrauch und die Verbreitung kinderpornographischer Inhalte im Netz sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, so der Minister. Die hohen Verfahrenszahlen der Task Force und die inzwischen deutlich sechsstelligen Spuren unbekannter Tatverdächtiger im Netz zeigten die Dimension des Problems.

„Die Task Force der ZAC gewährleistet in guter Zusammenarbeit mit dem LKA sowie den örtlichen Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden, dass Meldungen zu kinderpornographischen Inhalten und Kindesmissbrauch innerhalb kürzester Zeit verfolgt werden können.“, so Minister Biesenbach. Keine digitale Spur bleibe unbearbeitet. Allerdings wünschen sich die Ermittler eine längere Speicherfrist für die IP-Adressen, damit Ermittlungen im Sinne des Kindeswohls schnell und effektiv erfolgen können.

Sprechzettel
des Ministers der Justiz Peter Biesenbach anlässlich der Pressekonferenz "Ein Jahr Task Force bei der ZAC".

Bilanz der Task Force
zur Bekämpfung des Kindesmissbrauchs und der Verbreitung von Kinderpornographhie in digitalen Medien.