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Pressekonferenz

v. l. n. r.: Pressesprecher Dirk Reuter, Staatsanwalt Andreas Brück, Minister der Justiz Peter Biesenbach, Oberstaatsanwalt Markus Hartmann. Quelle: Justiz NRW / Hilal Tanrisever

NRW-Justiz versteigert erstmals Bitcoin

Der geschäftsführende Minister der Justiz Peter Biesenbach drückte heute (25.10.) um Punkt 12 Uhr mittags den Startknopf zur Auktion. Der Leiter der Zentral- und Ansprechstelle (ZAC NRW) Oberstaatsanwalt Markus Hartmann und Staatsanwalt Andreas Brück erläuterten das Verfahren.

Mit der bundesweit ersten Online-Auktion versteigert die NRW-Justiz beschlagnahmte Bitcoin. Die Kryptowährung, insgesamt werden 215 Bitcoin versteigert, stammt aus Internetstraftaten. Sie waren bei Kriminellen entdeckt und sichergestellt worden.

Schon kurz nach Beginn der zwei Tage dauernden Online-Versteigerungen lagen die ersten Gebote über dem aktuellen Marktpreis, der sich am Montagmittag bei knapp 54 000 Euro pro Bitcoin (BTC) bewegte. Gebote für einen Bitcoin lagen schon kurz nach Start der Auktion bei  56.000 Euro. Die NRW-Justiz will insgesamt 215 Bitcoin mit einem aktuellen Wert von mehr als 11 Millionen Euro auf ihrem eigenen Auktionsportal Justiz-Auktion.de anbieten. Sie werden nun nach und nach versteigert. Der Erlös fließt in die Landeskasse. Die Tranchen, in denen sie von der Justiz auf den Markt geworfen werden, variieren. Zwischen 0,1, 0,5, einem und 10 Bitcoin werden in kurzen Abständen aufgerufen. Das Startgebot soll zwischen 80 und 95 Prozent des aktuellen Kurses liegen.

Die Strafverfolgungsbehörden in NRW haben bereits weitere Bitcoins im Wert von etwa 12,5 Millionen Euro gesichert.

www.justiz-auktion.de
Die Bitcoin Versteigerung findet auf der justizeigenen Auktionsplattform statt.