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Vor 100 Jahren Finanzgericht in Köln eingerichtet

Der 1. April 1922 war ein historisches Datum für die Finanzgerichtsbarkeit in Köln: Zu diesem Datum wurde erstmals ein Finanzgericht in Köln eingerichtet durch Verordnungen des Reichsministers der Finanzen vom 5. August 1921 und des Präsidenten des Landesfinanzamtes Köln vom 6. Januar 1922, Reichssteuerblatt 1922, Seite 47.

Das Finanzgericht bestand aus acht Kammern und war für den gesamten südlichen Teil der Preußischen Rheinprovinz zuständig, der neben den Regierungsbezirken Köln und Aachen auch die Regierungsbezirke Koblenz und Trier umfasste. Nach dem 2. Weltkrieg bestand in Köln zunächst eine Außenstelle des Finanzgerichts Düsseldorf. Ein eigenständiges Finanzgericht Köln existiert seit dem 1. Juli 1980. Schon damals war es mit zwölf Senaten das zweitgrößte Finanzgericht der Bundesrepublik Deutschland.

Geschichte des Finanzgerichts Köln
Historische Details auf der Internetseite des Finanzgerichts Köln.