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Unterzeichnung Eckpunktepapöer

v.l.n.r.: Minister der Justiz Peter Biesenbach, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker, Präsident des Oberlandesgerichts Köln Dr. Bernd Scheiff, Geschäftsführerin des BLB NRW Gabriele Willems . Quelle: Justiz NRW/Dirk Reuter

Neubau des Justizzentrums Köln: Eckpunktepapier unterzeichnet

Heute (10.05.) haben Minister der Justiz Peter Biesenbach, die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker sowie der Präsident des Oberlandesgerichts Köln Dr. Bernd Scheiff und die Geschäftsführerin des BLB NRW Gabriele Willems ein Eckpunktepapier, in dem wichtige Planungsinhalte und -schritte zur Errichtung des neuen Justizzentrums in Köln festgehalten sind, unterzeichnet. Es zielt darauf ab, dem Justizzentrum einen Rahmen zu geben, der städtebaulich repräsentativ ist und zugleich im Einklang mit dem zukünftig neu gestalteten Grünflächen-Ring steht.

Wegen erheblichen und dringenden Sanierungsbedarfs und um die Funktionsfähigkeit der Rechtspflege sowie der Strafverfolgung und-Vollstreckung gewährleisten, ist ein Neubau alternativlos. Das neue Justizzentrum soll auf dem Gelände entstehen, welches sich zwischen der „Luxemburger Straße“ und der „Rudolf-Amelunxen-Straße“ in der einen und der Straße „Am Justizzentrum“ und der „Hans-Carl-Nipperdey-Straße“ in der anderen Ausrichtung befindet.

Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Die heutige Unterzeichnung des Eckpunktepapiers ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen Justizzentrum in der Stadt Köln. Ich freue mich, dass die Ergebnisse eines jahrelangen Diskussions- und Abstimmungsprozesses nun in dem Papier ihren Niederschlag finden. Ich bin davon überzeugt, dass die Justiz an diesem Ort so wahrgenommen werden wird, wie es ihrem Selbstverständnis und ihrer objektiven Bedeutung als Dritter Staatsgewalt entspricht. Zugleich wird das Projekt der nicht minder hohen Bedeutung der ökolo¬gischen Belange Rechnung tragen. Angestrebt ist eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen der Kategorie silber. Das Bewusstsein für eine nachhaltig funktionierende Justiz soll ebenso gestärkt werden wie dasjenige für die nachhaltige Wahrung von ökologischen Interessen.“

Für eine bestmögliche baulich-räumliche Gestaltung soll ein städtebaulicher Wettbewerb inklusive der Gestaltung des Vorplatzes ausgelobt werden, gefolgt von einem anschließenden Architekturwettbewerb. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Auch wenn sich mit Blick auf die Wettbewerbe derzeit noch keine Aussagen dazu treffen lassen, wie das zukünftige Gebäude konkret aussehen und ausgestattet sein wird, ist mit dem Eckpunktepapier der „Grundstein“ gelegt für ein neues Justizzentrum in Köln.

Justizzentrum Köln
Internetauftritt des Justizzentrums Köln mit Amts-, Landgericht und Staatsanwaltschaft.