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Deutscher Finanzgerichtstag

v.l.n.r.: Richter am Bundesfinanzhof a. D. Prof. Jürgen Brandt, Präsident des Deutschen Finanzgerichtstages, Präsident der Bundessteuerberaterkammer Prof. Dr. Hartmut Schwab, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Benjamin Limbach, Präsident des Finanzgerichts Köln Benno Scharpenberg, Präsident des Bundesfinanzhofs Dr. Hans-Josef Thesling. Quelle: Tobias Vollmer

Eine gerechte Steuerpolitik ist Grundlage für eine funktionierende Gesellschaft

Generalthema Steuerrecht, Steuergerechtigkeit und Steuerrechtskultur in Krisenzeiten

Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach hielt anlässlich des heutigen (23.01.) 19. Deutschen Finanzgerichtstags im Maternushaus in Köln ein Grußwort. Darin betonte er u. a., dass in dieser Zeit der „Stapelkrisen“ die Forderung nach Gerechtigkeit noch an Bedeutung und Aktualität gewonnen hat.

Ein gerechtes Steuersystem sorge dafür, so der Minister, dass Einkünfte und Vermögen gerecht verteilt sind und alle nach ihrer Leistungsfähigkeit zum Zusammenleben beitragen. Gesellschaften, in denen die Ungleichheit gering ist, sind zufriedenere Gesellschaften. Dr. Limbach: „Jeder soll einen fairen Beitrag leisten.“

Der jährlich in Köln veranstaltete „Deutsche Finanzgerichtstag“ ist ein Forum der Finanzgerichtsbarkeit für die steuerrechtliche und steuerpolitische Fachdiskussion mit Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Anwalt- und Steuerberaterschaft.
Der 19. Deutsche Finanzgerichtstag steht unter dem Generalthema „Steuerrecht, Steuergerechtigkeit und Steuerrechtskultur in Krisenzeiten“. Er wurde von dem Präsidenten des Deutschen Finanzgerichtstages, Richter am BFH a.D. Prof. Brandt, eröffnet. Im Anschluss an Minister Dr. Limbach hielten der Präsident des BFH, Dr. Thesling, und der Präsident der Bundessteuerberaterkammer, Prof. Dr. Schwab, ihre Grußworte.