Finanzgericht Münster
Quelle: Justiz NRW

Finanzgericht Münster: Erfolgreiche Umstellung auf die digitale Aktenwelt

Erfolgreiche Umstellung auf die digitale Aktenwelt Quelle: Justiz NRW

06.11.2019

Im Finanzgericht Münster wurde der Wechsel von der gerichtlichen Papierakte zur führenden elektronischen Akte Ende Oktober 2019 erfolgreich abgeschlossen. Die Umstellung auf eine durchgehende digitale Arbeitsweise in den Senaten erfolgte in drei Schritten beginnend im ersten Quartal 2017. Dabei wurden sämtliche anhängigen Gerichtsverfahren auf eine elektronische Aktenführung umgestellt. Der Umstellungsprozess wurde von arbeitsplatzbezogenen Schulungsmaßnahmen und Anwender-Evaluationen begleitet. Parallel wurden sämtliche Sitzungsräume mit zeitgemäßer Medientechnik sowie die Sitzungsbereiche mit WLAN-Hotspots für die Prozessbeteiligten ausgestattet. Ferner zog die gesamte Server-Technik des Finanzgerichts Münster in das nordrhein-westfälische Justizrechenzentrum, um auch sicherheitstechnisch bestmöglich für den elektronischen Rechtsverkehr gerüstet zu sein.

Der Präsident des Finanzgerichts Münster Christian Wolsztynski zeigt sich über die erfolgreich eingeführte elektronische Akte hoch erfreut: "Das Finanzgericht Münster gehört nach der Einführung der elektronischen Akte zu den modernsten Gerichten in Deutschland. Wir sind in der Lage, effektiven Steuerrechtsschutz auf inhaltlich und technisch höchstem Niveau zu gewähren. Die Umstellung von der Papierakte zur digitalen Arbeitsweise gehört zu den größten Veränderungsprozessen, denen sich die Finanzgerichtsbarkeit in der Vergangenheit stellen musste. Unsere Gerichtsangehörigen haben insofern hervorragende Arbeit geleistet. Sowohl im richterlichen Dienst als auch in den Serviceeinheiten ging die Einführung der elektronischen Akte mit einer erheblichen Mehrbelastung einher. Die Umstellung von der Papierwelt zum digitalen Zeitalter war geprägt von hoher Akzeptanz, enormer Einsatzbereitschaft und bemerkenswertem kollegialen Zusammenhalt. Dafür spreche ich allen Beschäftigten meines Hauses ein riesengroßes Lob und ein herzliches Dankeschön aus.“

Der Vizepräsident des Finanzgerichts Wilhelm Markert ergänzt: "Die digitale Arbeitsweise ist sehr zu begrüßen; sie ist aber nur eine Seite der Medaille. Das Finanzgericht Münster steht auch in Zukunft für einen modernen Steuerrechtsschutz, bei dem vor allem Menschen und die persönlichen Anliegen der Beteiligten im Vordergrund stehen.“

Der IT-Dezernent Dr. Martin Coenen betont: "Der intensive persönliche Einsatz der Kolleginnen und Kollegen der Testsenate in der Anfangsphase sowie des gesamten IT-Teams über die Laufzeit des Projekts, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Personalvertretungsgremien sowie die Kooperation mit den Partnergerichten in Düsseldorf und Köln, bei denen die elektronische Akte zeitgleich eingeführt wurde, zeugen von einer modernen und teamorientierten Gerichtsbarkeit.“

Für Fragen, Kommentare und Anregungen steht Ihnen zur Verfügung: pressestelle@fg-muenster.nrw.de