Hochschule der Justiz NRW: Love at first law? – 61 neue Studierende starten im Fachbereich Strafvollzug ihr Studium
Elf Bundesländer, 61 Studierende, ein Studienort und ein gemeinsames Ziel: Verantwortung für den Justizvollzug von morgen übernehmen
Bad Münstereifel wird wieder ein Stück internationaler – zumindest im föderalen Sinne: 61 Studierende aus elf Bundesländern sind zum 1. September 2026 in ihr Studium im Fachbereich Strafvollzug an der Hochschule der Justiz Nordrhein-Westfalen (HSJustiz NRW) gestartet.
Für sie beginnt damit nicht nur ein neuer Studienabschnitt, sondern der Einstieg in einen Beruf, der Recht, Organisation und Verantwortung miteinander verbindet.
Die neuen Studierenden kommen aus fast allen Teilen Deutschlands. 16 Studierende stammen aus Nordrhein-Westfalen, 14 aus Niedersachsen, 7 aus Hessen, 5 aus Schleswig-Holstein, jeweils 4 aus Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen, 3 aus Brandenburg, 2 aus Hamburg sowie jeweils eine Person aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen.
Begrüßt wurden die neuen Studierenden von Hochschuldirektor Dr. Alexander Meyer sowie Vertreterinnen und Vertretern des Fachbereichs und den Lehrenden. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Stundenpläne, Studienabläufe und organisatorische Fragen, sondern vor allem das gemeinsame Ankommen an der Hochschule.
Ganz neu ist die Welt des Justizvollzugs für die Anwärterinnen und Anwärter allerdings nicht mehr. Bereits vor Beginn des Studiums haben sie in ihren jeweiligen Bundesländern eine praktische Einführung in einer Justizvollzugsanstalt absolviert und damit erste Einblicke in ihren künftigen Berufsalltag erhalten.
Nun folgt die wissenschaftliche und fachliche Ausbildung an der HS Justiz NRW. Der dreijährige Vorbereitungsdienst verbindet Theorie und Praxis eng miteinander: 18 Monate verbringen die Studierenden an der Hochschule, weitere 18 Monate in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.
Nach erfolgreichem Abschluss übernehmen die Diplom-Verwaltungswirtinnen und Diplom-Verwaltungswirte (FH) verantwortungsvolle Aufgaben im gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienst. Sie leiten Verwaltungsbereiche, organisieren Abläufe, treffen Entscheidungen und tragen damit maßgeblich dazu bei, dass Justizvollzugsanstalten Tag für Tag funktionieren.
Aus 61 einzelnen Wegen aus elf Bundesländern wird nun zunächst ein gemeinsamer: das Studium in Bad Münstereifel.
Wir wünschen allen neuen Studierenden einen erfolgreichen Start, spannende drei Jahre – und vielleicht tatsächlich ein wenig „Love at first law“.
Weitere Informationen zum Berufsbild Diplom-Verwaltungswirtin / Diplom-Verwaltungswirt (FH) (m/w/d) gibt es unter: