Quelle: Justiz NRW
Hochschule der Justiz NRW: Mit Recht in die Zukunft - 258 neue Studierende starten an der HS Justiz NRW
Studienauftakt in Bad Münstereifel und Essen – aus Interesse am Recht wird Verantwortung für Menschen
Für 258 neue Rechtspflegeranwärterinnen und Rechtspflegeranwärter beginnt heute, am 06.08.2026, ein neuer Lebensabschnitt: Sie haben ihr duales Studium an der Hochschule der Justiz Nordrhein-Westfalen (HSJustiz NRW) in Bad Münstereifel und Essen aufgenommen.
Begrüßt wurden die neuen Studierenden u.a. von dem Direktor der HSJustiz NRW Dr. Alexander Meyer sowie am Standort Bad Münstereifel von dem Beigeordneten der Stadt Bad Münstereifel Wolfgang Greuel. Gemeinsam hießen sie und zahlreiche Kolleginnen und Kollegen die neuen Mitglieder der Hochschulgemeinschaft herzlich willkommen und gaben ihnen die besten Wünsche für die kommenden drei Jahre mit auf den Weg.
Bereits zu Beginn ihres Vorbereitungsdienstes hatten die Anwärterinnen und Anwärter bei den Oberlandesgerichten Düsseldorf, Hamm und Köln ihre Ernennungsurkunden erhalten. Erste Einblicke in die Praxis bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften zeigten ihnen, wie vielfältig und verantwortungsvoll ihre späteren Aufgaben sein werden.
„Justiz lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und das Recht für die Bürgerinnen und Bürger konkret werden lassen. Wir freuen uns sehr, unsere neuen Studierenden auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Sie erwartet ein anspruchsvolles, praxisnahes und abwechslungsreiches Studium – und eine Hochschulgemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen großgeschrieben werden“, erklärte Dr. Alexander Meyer anlässlich des Studienauftakts.
An der Hochschule trifft Law auf Life: Was im Hörsaal mit Gesetzestexten, Fällen und ersten juristischen Entscheidungen beginnt, wird schon bald in der Praxis bei Gerichten und Staatsanwaltschaften angewendet. Die Studierenden lernen dabei nicht nur, rechtlich überzeugende Lösungen zu entwickeln. Sie bereiten sich zugleich darauf vor, Verantwortung für Menschen und für das Funktionieren des Rechtsstaats zu übernehmen.
Die Hochschule bietet den neuen Studierenden eine fundierte, moderne und praxisnahe Ausbildung. Engagierte Lehrende, abwechslungsreiche Lehrveranstaltungen und der regelmäßige Wechsel zwischen Theorie und Praxis schaffen hierfür die Grundlage. Zugleich sind alle Studierenden eingeladen, die Hochschule aktiv mitzugestalten und für ein respektvolles, offenes und vielfältiges Miteinander einzustehen.
Für die neuen Studierenden heißt es nun: neue Menschen kennenlernen, juristische Grundlagen erarbeiten und Schritt für Schritt in einen vielseitigen Beruf hineinwachsen. Oder anders gesagt: For the love of law – und mit Recht in die Zukunft.
Zum Hintergrund
Das duale Studium im Fachbereich Rechtspflege dauert insgesamt drei Jahre. Es gliedert sich in fachwissenschaftliche Studienabschnitte an der Hochschule der Justiz NRW und fachpraktische Ausbildungszeiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften.
Das fachwissenschaftliche Studium wird an den Standorten Bad Münstereifel oder Essen durchgeführt und umfasst insgesamt 24 Monate. Weitere zwölf Monate entfallen auf die fachpraktische Ausbildung. Dabei lernen die Studierenden unter anderem die vielfältigen Aufgabenbereiche der Gerichte und Staatsanwaltschaften kennen.
Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums werden die heutigen Studienanfängerinnen und Studienanfänger voraussichtlich im November 2029 ihre Diplomurkunden erhalten. Anschließend können sie als Diplom-Rechtspflegerinnen und Diplom-Rechtspfleger (FH) in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen tätig werden.
Quelle: Justiz NRW